Anfahrt
Mit dem Auto erreicht Ihr die Kletterhalle über die Autobahn (A7),
Autobahnausfahrt "Hamburg-Stellingen". An der Ausfahrt müßt Ihr rechts auf die
Kieler Straße abbiegen, Euch gleich wieder links einordnen und in den
Sportplatzring einbiegen. Folgt nun der Straßenführung Sportplatzring,
Koppelstraße und Julius-Vosseler-Straße bis Ihr -an einer Ampel-in den Grandweg
abbiegen könnt. Dort biegt Ihr noch einmal rechts in die Erlenstraße ab, die
direkt vor dem Kletterzentrum in der Döhrnstraße endet. Mit der Bahn fahrt Ihr
bis zum Hauptbahnhof Hamburg und steigt in die U-Bahn bis zur Haltestelle
Hagenbecks Tierpark. Von dort zu Fuß in 15-20 Minuten zur Halle.

Größe
Die Kletterfläche beträgt 1140 qm, davon 570 qm außen, 490 qm innen, 30 qm Dach
und 50 qm Boulderwand.

Klettern
Vom Parkplatz aus hat man bereits einen guten Blick auf die Halle, die aufgrund ihrer ungewöhnlichen Architektur
durchaus ein genaueres Hinsehen verdient hat. Den kleinen, fast runden Bau kann
man auch von außen komplett beklettern, lediglich ein paar schmale Fenster -die
dafür aber vom Boden bis zur Decke reichen- unterbrechen die Kletterfläche.
Besonders abends, wenn die Halle von innen beleuchtet ist, ein toller Anblick!
Nur die vor der Halle stehenden Container, in denen Anmeldung, Kasse, Klo´s
(Duschen gibt es keine!) usw. untergebracht sind, stören irgendwie den
Gesamteindruck.
Wirkt die Halle schon von außen recht klein, so verstärkt sich der Eindruck
nach dem Betreten noch um Einiges. Mitten in der Halle befindet sich zu ebener
Erde ein Materiallager und darüber zwei übereinander liegende Galerien aus
massivem Holz.
Wer die Halle betritt, der schaut zunächst direkt gegen diesen erdrückend
wirkenden mittleren Gebäudeteil -von den Kletterwänden ist so nicht viel zu
sehen. Erst wenn man einen Rundgang durch die Halle gemacht hat, kann man sich
ein Bild von den Klettermöglichkeiten machen.
Die meisten Flächen im Inneren des Kletterzentrums sind senkrechte oder leicht
Überhängende Betonwände, an denen man neben geschraubten Griffen auch
zahlreiche Betonstruckturen und einige Piaz-Risse greifen kann. Hier finden
sich hauptsächlich Routen in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraden,
die mit top-rope Seilen versehen sind. Auf der dem Eingang genau
gegenüberliegenden Seite der Halle befindet sich noch eine kleine reine
Vorstiegswand mit einigen schönen Routen bis zum oberen 8. Grad.
Aber Vorsicht!! Stören die Galerien in der mitte der Halle zunächst nur rein
optisch, so werden sie beim Klettern an einzelnen Wänden zu einem
Sicherheitsrisiko! Wer z.B. an der Vorstiegswand die Route wieder abbauen, oder
an ihr top-ropen will, der läuft Gefahr, sich -beim nicht zu verhindernden
Rauspendeln- am Geländer der Galerien oder deren senkrechten Stützpfeilern
(z.T. mit Eisenbeschlägen!!) zu verletzen!! Zwar hat man das Problem wohl
erkannt und versucht die Geländer mit Schaumgummi abzupolstern, jedoch hat das
nicht wirklich viel gebracht. Der Großteil der Galerien läßt sich nämlich
überhaupt nicht abpolstern und stellt daher weiterhin ein großes
Sicherheitsrisiko dar. Hätte man die Galerien -die ja nur zum Hinsetzen und
Ausruhen dienen- mindestens 2 Meter kleiner gemacht, wäre ein solches Problem
erst gar nicht entstanden. So aber erscheinen sie als unsinnige
Platzverschwendung und sind für Kletterer zudem noch gefährlich. An den
senkrechten bis leicht überhängenden Wänden ist das Problem naturgemäß nicht in
solchem Maße vorhanden und so läßt es sich hier auch vergleichsweise problemlos
Klettern.
Insgesamt ist das Kletterzentrum HH ohnehin eher etwas für Kletterer, die sich
im unteren bis mittleren Schwierigkeitsgrad wohlfühlen und in diesem Bereich
bietet die Halle auch ein breites Betätigungsfeld.
Eine Besonderheit: Im Winter besteht die Möglichkeit, mit Pickel und
Steileisgerät einen Eiswasserfall an der Außenwand zu erklimmen (vorausgesetzt
die Temperaturen schaffen es mal unter Null Grad!).

Absicherung
Top-rope und Vorstiegsmöglichkeiten sind vorhanden. Im Vorstieg kann man
selber mobile Sicherungen wie Klemmkeile, Friends und Sanduhrschlingen
legen (im Außenbereich).
Material
Wer in das Kletterzentrum fährt der sollte -neben Sitzgurt und Schuhen- auf
jeden Fall sein Seil und einige Expressschlingen mitnehmen. Soweit uns bekannt
ist, kann man in der Halle nämlich kein Material leihen.

Eintrittspreise
Für Mitglieder der DAV Sektionen und Vereinen mit Gegenrecht kostet eine
Einzelkarte 9,50 Euro (über 18 Jahre) und 6,00 Euro (unter 18 Jahre). 10er
Karten kosten 86 Euro bzw. 54 Euro. Für Nichtmitglieder kostet die Einzelkarte
12 bzw. 8 Euro und die 10er Karte 108 bzw. 72 Euro. Die 10er Karten sind
übertragbar. Die Karten bitte möglichst mit EC-Karte kaufen!

Öffnungszeiten
Das Kletterzentrum ist Mo-Sa von 10.00-22.00 Uhr und So von 10.00-21.00 Uhr
geöffnet.

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